Viel zu früh …

Vermutlich gibt es nichts Tragischeres als den Tod des eigenen Kindes. Wenn dieses Ereignis ohne die Vorwarnung einer schweren Krankheit eintritt, sind die psychischen Folgen extrem schwer zu verkraften. Die betroffenen Eltern leiden unter Schuldgefühlen, auch wenn sie keinerlei Schuld trifft, ihr Leben verliert die Unbeschwertheit. Der Verlust eines ungeborenen Kindes kann ebenso traurig und belastend sein.

Wir finden es wichtig und richtig, verstorbenen Frühchen und Totgeburten einen Namen zu geben und das Kind beizusetzen, um die Trauerarbeit ein wenig zu erleichtern. Seit einiger Zeit ist es möglich, beim Standesamt eine Beurkundung des Kindes durchführen zu lassen. Außerdem raten wir allen Eltern, die ihr Kind verlieren, angesichts der Schwere der Situation fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt einfühlsame kirchliche oder psychologische Trauerbegleitung sowie Selbsthilfegruppen, in denen Sie Beistand erfahren – wir vermitteln Ihnen gerne Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Aber auch bei uns sind Sie immer herzlich willkommen.